Witz-Bibliothek      (bisherige Witze des Jahres 2001)

Die Eheleute, sie 92 er 96, sind sich bewusst, dass das Ende nun doch langsam in die Nähe rückt. Eines Abends spricht er sie an: „Anna, mich bedrückt seit fast sechzig Jahren eine Frage. Wir haben doch sieben Kinder, die sich alle gleichen, ausser einem Jungen, dem dicken, rothaarigen. Gib es doch jetzt zu, dieser Junge stammt nicht von mir!“. Darauf sie: „Doch Sepp, dieser Junge ist von Dir!“
Der Zahnarzt rutscht mit dem Bohrer ab und sagt zum Patienten: „Sorry, ich glaube jetzt habe ich Ihren Sehnerv angebohrt.“ — „Das macht doch nichts Herr Doktor, das kann ja mal vorkommen“, meint der Patient, „Deshalb hätten Sie doch nicht das Licht ausschalten müssen“.

Der Hinterhuber-Toni ist am Stammtisch tot zusammengebrochen. Die Zechbrüder müssen nun Toni’s Frau die traurige Botschaft mitteilen. Als Überbringer bestimmen sie den Franzl, welcher über die nötige Gewandtheit verfüge. Der besagte macht sich auf den Weg und trifft die Frau Hinterhuber auf ihrem Hof:
„Grües’di Vroni. Muess Dir was brichten, wegen Dei Toni.“
           
„Jo, is er wieder im Wirtshaus gwesen, statt in der Kirchen?“
„Genau so is es.“
           
„Jo, ond hot er wieder gsoffen, wie n’Loch?“
„Genau so is es.“
           
„Jo, ond hot er den Bürgermeister wieder en olten Nazi gschimpft?“
„Genau so is es.“
           
„Jo, ond mit dem Flori hot er wieder gstritten?“
„Genau so is es.“
           
„Jo, ond hot er der Resi wieder den Hintern gedatschlt?“
„Genau so is es.“
           
„Jo, ond hot er der Wirtin wieder en Heirotsantrag gmacht?“
„Genau so is es.“
           
„Jo, ond die Zechen hot er wieder ned zahlt?“
„Genau so is es.“

            „Dann soll ihn der Herrgott med em Schlag treffen, den Miserabligen!“
„Genau so is es.“

Der Bauer kehrt vom seinem dreiwöchigen Militärdienst heim. Als er den Weg zu seinem Hof im hügeligen Entlebuch hoch marschiert, kommt der Knecht mit einem Fuhrwerk entgegen. Der Bauer hält ihn an und fragt: „Grüss Dich Franz, ist in meiner Abwesenheit etwas ausserordentliches passiert?“ — „Guten Tag Meister, nein es ist nichts ausserordentliches passiert.“ — „Das ist gut - aber, was hast Du denn da auf dem Wagen geladen?“ — „Ja, das sind nur die verbrannten Kühe“.  Der Bauer ist entsetzt: „Wieso sind denn die Kühe verbrannt?“ — „Als die Seitenwände des Stalls verbrannt waren, stürzte halt das brennende Dach auf die Kühe.“ — „Wieso hat der Stall gebrannt?“ — „Wegen dem Wind, da ist das Feuer vom Wohnhaus auf den Stall übergesprungen“. Der Bauer: „Was, das Wohnhaus ist auch abgebrannt? Wie ist denn das Feuer ausgebrochen?“ — „Eine der vielen Kerzen, die neben dem Sarg gestanden haben, ist umgefallen.“ — „Was, ein Sarg? Wer ist denn gestorben?“ — „Der Grossvater.“ — „Unser Grossvater ist tot? Wieso ist er denn gestorben?“ — „Er ist besoffen in die Jauchegrube gefallen.“ Der Bauer: „Ja, ja, der Grossvater, er hat halt schon immer viel getrunken.“ Darauf der Knecht: „Ich sag’s ja schon die ganze Zeit, es ist nicht ausserordentliches passiert.“
Der Patient erwacht aus der Narkose. Als er sich etwas gesammelt hat, jubelt er: „Zum Glück ist alles gut gegangen. Der Blinddarm ist weg, und ich bin alle Sorgen los!“ Da meldet sich der Zimmernachbar: „Freuen Sie sich nicht zu früh. Bei mir haben die Ärzte versehentlich eine Pinzette im Bauch eingenäht. Da mussten sie nochmals operieren“. In diesem Moment öffnet sich die Tür, der Chefarzt schaut hinein und fragt: „Hat jemand von Euch meine Gummihandschuhe gesehen?“
Die Mutter fragt den Jungen, was er sich zu Weihnachten wünsche. Hans wünscht sich einen o.b. - Tampon. Die Mutter erstaunt: „Ja Hansi, weisst Du überhaupt, was das ist?“ — „Eigentlich nicht genau, aber es muss was ganz tolles sein. Im Fernsehen haben sie gesagt, man könne damit schwimmen, reiten, Rad fahren, Tennis spielen und tanzen.“
In der Kaserne steht der Besuch eines Brigadiers bevor. Das höhere Kader ist nervös. Der Feldweibel taucht jede Viertelstunde bei der Wache auf und fragt: „Haben Sie den Brigadier Obermeier gesehen?“ Der Wachhabende verneint jeweils, nach korrektem Anmelden, wie es sich versteht. Als dann gegen 11 Uhr ein Mercedes vorfährt und ein bekränzter Offizier aussteigt, rennt der Wächter zu ihm hin, nimmt Achtungsstellung an und fragt. „Sind Sie der Brigadier Obermeier?“ — „Ja, wieso?“, antwortet der Angesprochene. Darauf der Soldat: „Ich weiss auch nicht, was Sie ausgefressen haben, aber wenn ich Sie wäre, würde ich sofort irgendwo untertauchen, der Feldweibel sucht Sie nämlich schon seit über zwei Stunden!“
Auf dem Friedhof wird ein Herzspezialist beerdigt. Da dieser sehr wohlhabend war, hatte er schon zu Lebzeiten eine besondere Show für seinen letzten Gang organisiert. Der Sarg steht vor einem riesigen, überdimensionalen Herzen. Der Pfarrer hält seine Rede. Als er fertig ist und alle Abschied genommen haben, klappt das Herz auf, der Sarg rollt hinein und das Herz klappt wieder zu. In diesem Augenblick fängt ein Trauergast laut an zu lachen. "Warum lachen Sie denn?" fragt ihn sein Nachbar. "Ich musste nur an meine Beerdigung denken." - "Was gibt es da zu lachen?" - "Ich bin Gynäkologe."
Ein Kaufhaus sucht einen Verkäufer für Herrenmode. Beim Personalchef meldet sich deswegen ein junger Mann, der stottert wie verrückt. Der Chef bringt es aber nicht über's Herz, ihm zu sagen, dass er keinen Stotterer für den Job gebrauchen könne und greift zu einer List. Er sagt: "Junger Mann, wenn es Ihnen bis heute Abend gelingt, den Ladenhüter den wir seit fünf Jahren im Regal haben, zu verkaufen, stelle ich Sie ein". Der Ladenhüter ist ein Anzug mit gestreifter Hose, kariertem Jackett und gepunkteter Weste, das ganze reichlich bunt. "K...k..k.kein P...p..p.problem Chef, i..ist schon so gut w...w..w.wie verk..k..kauft", sagt der junge Mann. Als der Chef am Abend in Herren-Abteilung betritt, ist der Anzug weg! Er fragt den jungen Mann: "Sagen Sie, hat der Kunde denn nichts zu dem Anzug gesagt?" Darauf die Antwort des neuen Verkäufers: "D..der K...kunde n..nicht, n.nur s..sein B..b..b.lindenhund hat ge...k..k.knurrt".
Ein Mädchen aus der Stadt ist bei ihrer Freundin auf dem Bauernhof zu Besuch. Am Abend schlägt sie der Bauerntochter vor, mit ihr um die Wette zu melken. So geschieht es. Die eine beginnt oben, die andere am unteren Ende des Stalles. Als die Bauerntochter bei der zweitletzten Kuh angelangt ist, müht sich die Städterin immer noch mit der ersten ab. Da meint sie zur Freundin. „Ihr Bauersleute seit halt doch flinker als wir von der Stadt. Jetzt übe ich doch schon eine geschlagene Stunde, aber ich bringe nicht einmal einen von den vier Dingern steif!“
Füsilier Huber hat sich bei der Rückkehr vom Ausgang wieder einmal verspätet. Der strenge Hauptmann knöpft ihn sich vor: „Füsilier Huber! Jeden Dienst ist es das selbe Lied mit Ihnen! Sie machen irgend einen Quatsch, und ich muss Ihnen dafür einige Tage Arrest aufbrummen. Statt eine ordentlichen Ausbildung am Maschinengewehr zu erhalten, sitzen Sie in der Arrestzelle! Ich weiss wirklich nicht, was ich mit Ihnen machen müsste, wenn einmal der Feind in die Schweiz einmarschieren sollte!“ Darauf der straffällige Soldat: „Hauptmann - Füsilier Huber! Sehen wir doch das Ganze doch einmal von der andern Seite. Wenn uns wirklich einmal ein Feind angreifen sollte, wäre ich in Ihrer Kompanie der am besten ausgebildetste Kriegsgefangene“.
Mitten in einer Oase in der Wüste, sitzt ein Mann und spielt zauberhaft Geige. Ein Löwe umkreist ihn und legt sich nieder und lauscht dem Spiel. Dann kommen noch zwei Löwen und legen sich ebenfalls hin. Nach einiger Zeit kommt ein vierter und frisst den Spieler auf. Oben in der Palme meint ein Affe zum anderen: "Ich habe es doch gesagt, wenn der Taube kommt, ist es mit der Musik vorbei."
Zwei Wanderer finden in der Nähe eines Truppenübungsplatzes gleich zwei Blindgänger. „Ich habe einmal gehört, Blindgänger muss man auf den nächsten Polizeiposten bringen“, meint der eine. Sie packen die Dinger in den Rucksack und marschieren weiter. Plötzlich sagt der andere: „Was machen wir, wenn einer explodiert?“ Darauf der Kollege: „Dann sagen wir der Polizei einfach, wir hätten nur einen gefunden.“
Ein arbeitsloser Gärtner sucht in einem Zoo nach einer Beschäftigung. Der Direktor hat leider nichts anzubieten und fragt den Mann, ob er ausser Gärtnern auch noch eine Arbeit ausführen könne. Der Gärtner verneint. „Ja, haben Sie denn kein Hobby, welches Sie zum Beruf machen könnten?“, fragt der Direktor. Darauf der Stellensuchende: „Ich bin in unserem Verein Oberturner“. Nun ist der Zoo-Direktor plötzlich interessiert. Gestern sei der grosse, alte Gorilla gestorben und der Zoo könne es sich nicht leisten, einen neuen zu kaufen. Andererseits war dieser Affe noch die letzte Attraktion, um Besucher anzulocken. Man könnte nun aus dem Gorilla-Fell ein Kleid schneidern und der Oberturner müsste dann den Affen spielen. Der Versuch gelingt, der Gärtner fühlt sich als Affe richtig wohl und die Besucher ahnen nichts vom Betrug. Doch einmal schwingt er ein wenig zu sehr an seinen Baum, der Ast bricht und der arme Kerl stürzt Kopf voran ins Löwengehege. Sofort schreitet der Löwe auf ihn zu. Der Affe weicht zwei Schritte zurück, der Löwe kommt zwei Meter näher. Plötzlich steht der als Affe verkleidete Oberturner mit dem Rücken zur Wand und beginnt zu schreien: „Erschiesst doch den Löwen! Ich bin ja gar kein Affe, sondern ein Mensch!“ Darauf der Löwe: „Ach tu doch nicht so blöd, ich bin ja auch nur ein arbeitsloser Metzger.“
Ein nicht mehr ganz junger Bauersmann möchte sich eine Frau zulegen, befürchtet aber, dass sich keine für ihn interessieren würde. Darauf meinen seine Stammtisch-Kameraden: „Nimm doch den Katalog ,Ackermanns Kleiderversand‘, da hat es viele Frauen drinnen. Da bestellst Du einfach eine“. Der Heiratsfreudige will dies tun und geht. Nach einer Woche sehen sich die Kumpel wieder. „Und, ist Deine Frau schon angereist?“, wollen die Kollegen wissen. „Nein, aber sie wird wohl nächstens aufkreuzen. Die Unterhosen hat sie jedenfalls schon geschickt.“
Der Junge des Indianerhäuptlings 'Flitzender Pfeil' will von seinem Vater wissen, wieso sein Bruder 'Donnernder Mustang' heisse. Der Häuptling: "Dein Bruder wurde gezeugt auf Rücken eines galoppierenden Pferdes." - "Und wieso heisst meine Schwester 'Zarte Mohnblume'?", will der Junge wissen. Der Häuptling: "Deine Schwester wurde gezeugt in im Wind wiegendem Kornfeld. Warum fragst Du eigentlich so blöd, 'Geplatzter Gummi'?"
Die Frau des Ferrari-Fans zu ihrem Mann: "Dass wir jetzt den zweiten Ferrari kaufen, ist mir egal, dass Du unsere Wohnung und unser Haus rot gestrichen hast, ist mir auch egal. Rote Bettwäsche, rote Kleider geht auch noch. Urlaub in Italien, egal. Nur noch Spaghetti essen und Chianti trinken, na ja, geht auch noch. Aber das unsere beiden Mädchen Michael und Rubens heissen sollen, das geht zu weit!"
In einem Betrieb wird am Anschlagbrett folgender Aufruf bekannt gegeben: „Jeder Mitarbeiter, welcher einen Verbesserungsvorschlag einreicht, bei dem unsere Firma Geld sparen kann, erhält 1000 Franken Belohnung!“ Schon kurz darauf verlässt ein als ziemlicher Depp bekannter Hilfsarbeiter mit einem Tausender in der Hand das Lohnbüro. Die Kollegen können es nicht fassen und wollen wissen, was er vorgeschlagen habe. Darauf der Arbeiter: „Ich habe gesagt, sie sollten in Zukunft nur 500 Franken Belohnung pro Vorschlag bezahlen“.
Ein Mann begleitet die Schwiegermutter zum Bahnhof, da sie nach einem längeren Besuch wieder abreisen will. Als er wieder zuhause eintrifft, erschrickt die Ehefrau und fragt: „Ist Dir ein Unglück zugestossen? Du bist ja überall ganz schwarz“ — „Nein, nein“, erwidert der Angesprochene, „ich habe nur die Lokomotive umarmt“.
Lukas kennt aus der Geschichte seiner Vorfahren, dass sein Urgrossvater, der Grossvater und der Vater die Gabe hatten, an ihrem 21. Geburtstag auf dem nahe gelegenen Baggersee laufen zu können. Da heute sein 21. Geburtstag ist, fährt Lukas mit dem Boot in die Mitte des Sees und will ausprobieren, ob ihm diese Gabe auch gegeben ist. Bei diesem Versuch wäre er um ein Haar ertrunken. Wieder in der sichern Wohnstube, fragt er seine Mutter, warum er wohl diese Gabe nicht besitze. Diese antwortet: "Nun ja, könnte es der Grund sein, dass Deine Vorfahren alle in Januar geboren wurden und Du im Juni?"
Ein Mann sitzt in der psychologischen Untersuchung. Der Psychologe malt ein Dreieck und fragt: "An was denken Sie, wenn Sie das sehen?" - "An eine nackte Frau im Wald". Der Psychologe malt einen Kreis und fragt wieder: "An was denken Sie, wenn Sie das sehen?" - "An eine nackte Frau im Swimming Pool" antwortet der Patient. Der Psychologe malt ein Viereck und fragt wieder: "An was denken Sie, wenn Sie das sehen?" - Der Patient: "An eine nackte Frau im Bett". Der Psychologe: "Denken Sie denn immer nur an nackte Frauen?" Darauf der Patient: "Wer von uns zweien malt denn hier die ganze Zeit die Schweinereien?"
Ein Oberst, welcher stark schielt, inspiziert die Truppe. Er schaut einem Rekruten ins Gesicht und fragt ihn: „Wie heissen Sie?“ — „Oberst, Rekrut Müller!“ spricht der Mann welcher rechts davon steht. Darauf schaut der Oberst diesen Rekruten an und lärmt: „Ich habe nicht Sie gefragt!“ — „Ich habe auch nichts gesagt“, meint derjenige, welcher noch einen Platz weiter rechts steht.
Der Oberstift zum Unterstift. "Ich habe gehört, der Meister hätte die Sekretärin geschwängert". Der Unterstift: "Geschwängert? Ist das eine schwere Arbeit?"  Darauf der Oberstift: "Ich glaube nicht, sonst hätten wir es bestimmt machen müssen!"
Auf einem Hof lebt ein ziemlich alter Hahn. Da der Bauer etwas mehr Bewegung in die Hühnerschar bringen möchte, kauft er einen Jungen. Als sich die beiden Tiere treffen, sagt der Alte zum Jungen: „Bei einem Kampf habe ich keine Chance. Ich würde sagen wir machen ein Wettrennen zum Stall, der Sieger bekommt die Hühner. Da Du noch so jung bist, bekomme ich 5 Meter Vorsprung.“ Der Junge ist einverstanden. Der Alte rennt krähend los, nach 5 Metern der Junge hinterher. Plötzlich kracht ein Schuss, der junge Hahn fällt tot um. Der Bauer steht da mit der rauchenden Flinte und sagt: „Zum Kuckuck, das ist schon der dritte schwule Hahn, diese Woche!“
Managerseminar mit 30 Herren aus der mittleren Führungsebene. Treffen im Tagungshotel am letzten Kurstag. Der Seminarleiter spricht: „Meine Herren, zum Schluss wollen wir noch ein bisschen Allgemeinbildung betreiben. Mal sehen, was Sie so drauf haben. Also ich nenne eine Phrase aus einem klassischen Werk, Sie sagen mir, wer es wann und wo geschrieben hat.“ Er beginnt: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche ...“. Keiner weiss es. Da meldet sich ganz hinten ein kleiner Japaner: „Johann Wolfgang von Goethe, Faust, 1806, Osterspaziergang“. Die Teilnehmer murmeln anerkennend. Nächste Frage: „Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen ...“. Und wieder, wie aus der Pistole geschossen der Japaner: „Matthias Claudius, 1779, Abendlied“. Die Manager schauen peinlich berührt zu Boden. Der Seminarleiter: „Fest gemauert in der Erde ...“, strahlt der Japaner: „Schiller, 1799, Das Lied von der Glocke“. Jetzt finden es die Manager langsam ärgerlich. Murmelt einer aus der ersten Reihe: „Scheissjapaner!“  Wieder ertönt die feine Stimme von hinten: „Carl von Paschke, Volkswagenwerke Wolfsburg, 1972, Automobilsalon Genf“.

Am Damen-Kaffeekränzli finden die Gesprächspartnerinnen heraus, dass sie allesamt ein Laster hätten. Spricht die erste: „Also ich habe seit drei Jahren einen Liebhaber und mein Mann und auch die Nachbarn haben bis jetzt nichts davon bemerkt“. Die zweite: „Ich bin Alkoholikerin. Ich lasse mich fast jeden Tag vollaufen“. Die dritte: „Und ich bin eine Kleptomanin. Ich klaue in den Warenhäusern was das Zeug hält“. Als die vierte Dame nichts von sich erzählen will, drängen die andern. „Und Du, was hast Du für ein Laster? Sag schon!“ — „Ich bin ein Tratschmaul“

Ein Mann geht zum Augenarzt und möchte sich eine neue Brille anpassen lassen, da er mit der jetzigen fast nichts mehr sehe. Der Arzt fragt ihn: „Haben sie die Alte auch mitgebracht?“ — „Ja, die steht draussen und guckt sich Ihre Schaufenster an“.
Der Leutnant will einen etwas vorlauten Rekruten prüfen und fragt ihn: „Rekrut Meyer, wie stellt man ein Kanonenrohr her?“ — „Leutnant, Rekrut Meyer, man nimmt ein Loch und schmiedet einen Stahlmantel darum.“ — „Nun gut, und woher nehmen Sie das Loch?“ — „Man reisst einem Ofenrohr das Blech ab.“
Der Apotheker beobachtet schon lange, dass der Alkohol in der grossen Flasche regelmässig schwindet, obwohl fast nichts verkauft wird. Er vermutet, dass ein Mitarbeiter heimlich aus dem Behälter trinkt. Da er nicht weiss, wer es ist, schreibt er die folgende Warnung an die Flasche: „Achtung! Der Genuss dieses Alkohols kann zu Blindheit führen!“. Tags darauf ist der Pegel wieder gesunken. Unter der Warnung steht geschrieben: „Ein Auge riskiere ich“.
Ein Landarzt begegnet dem Doktor aus der Nachbargemeinde, als beide auf dem Friedhof spazieren. "Na," meint der eine zu seinem Berufskollegen, "bringen Sie auch Ihre Kundendatenbank auf den neusten Stand?" 
Zwei Schwimmer tummeln sich in ihren Sommerferien am See und sehen plötzlich eine reglos im Wasser treibende Dame. Sie ziehen diese an Land und beginnen sofort mit künstlicher Beatmung. Nach einiger Zeit meint ein Lebensretter: "Schade, so ein hübsches Girl, und derart Mundgeruch." Darauf der andere Schwimmer: "Mit der scheint sowieso etwas im Kopf nicht zu stimmen, so eine Hitze und die trägt Schlittschuhe!"
Auf dem Brückengeländer steht ein Mann. Um den Hals liegt eine Schlinge, die an einem grossen Stein festgebunden ist, welchen der Verzweifelte nächstens in den Abgrund werfen will. Im letzten Moment rennt ein Polizist dazu und beschwört den Lebensmüden, doch keine Dummheit zu machen. Es gebe auf der ganzen Welt keinen Grund, einfach Selbstmord zu begehen. „Ja haben Sie eine Ahnung“, meint der Angesprochene, „wenn Sie wüssten, was mir passiert ist, würden Sie meine Lage verstehen“. Der Polizist bittet den armen Kerl, ihm wenigstens sein Problem zu schildern. Darauf der Mann auf dem Geländer: „Also, es begann vor vier Wochen, da starb mein Onkel“. — „Nun ja“, spricht der Gesetzeshüter, „der Verlust eines nahen Verwandten schmerzt schon, aber gleich Selbstmord?“ — „Ich kannte den Onkel gar nicht, er lebte in Amerika und hat mir hunderttausend Dollar vererbt“. Der Polizist ist erstaunt: „Aber dann ist doch alles gar nicht so schlimm!“ — „Nun, vor drei Wochen gewann ich in Sport-Toto Zweihunderttausend!“ — „Aber das ist ja noch besser!“ — „Und vor zwei Wochen hatte ich im Lotto einen Sechser und bekam Achthundertfünfzigtausend!“ — „Das ist ja super! Wieso wollen Sie denn von der Brücke springen?“ — „Jetzt kommt der dicke Hund! Seither ist es wie abgeschnitten, ich bekomme einfach nichts mehr!“
In einem Warenhaus kommt ein etwa vierjähriger Junge zum Informationsstand und meint zur Dame hinter dem Tresen: „Falls nächstens eine hysterische Frau vorbeikommt, welche ihren Samuel sucht, ich bin in der Spielwarenabteilung“.
In einer amerikanischen Kleinstadt in Texas kann ein alter Cowboy seinen hundertsten Geburtstag feiern. Verwandte, Bekannte, sogar der Bürgermeister besuchen ihn im städtischen Altersheim. Der Reporter der Lokalzeitung interviewt der Jubilar und will wissen, ob er sein hohes Alter und seine gute Gesundheit besonders auf die körperliche Arbeit auf der Ranch zurückführe. "Nein", meint der Alte, "zuallererst führe ich es auf den Umstand zurück, dass 1934 im Mordfall 'Miller' der Täter nie gefasst wurde."
Ein verkehrstechnisches Problem: Du fährst mit Deinem Sportwagen schon seit 15 Minuten hinter einer alten Kutsche mit 2 Pferden her. Leider kannst Du nicht überholen, weil links von Dir ein Feuerwehrauto fährt und zwar genau gleich schnell wie Du. Rechts wirst Du von einem langsam fahrenden Motorrad blockiert. Anhalten oder rückwärts fahren geht auch nicht, weil Du von einem in Bodennähe fliegenden Hubschrauber verfolgt wirst. Wie entkommst Du diesem Dilemma? - Wenn das Karussell das nächste mal hält, solltest Du aussteigen!
Zwei Nonnen spielen Minigolf. Die eine versenkt die Bälle fast immer mit dem ersten Schlag, die zweite trifft regelmässig daneben. Bei jedem Fehlschlag flucht sie dann noch: „Scheisse, daneben!“. Das passt der ersten Nonne gar nicht, und sie mahnt Ihre Kollegin zu etwas mehr Würde. Diese beschwört: „Gut, wenn ich das nächste mal fluche, soll mich auf der Stelle der Blitz erschlagen!“. Sie spielt den nächsten Ball, trifft natürlich nicht ins Loch, und wieder rutscht ihr das „Scheisse, daneben!“ heraus. Mit einem Donner kracht ein Blitz vom Himmel, trifft aber die Nonne, welche nicht geflucht hat. Da tönt es mit tiefer Stimme von oben: „Scheisse daneben!“
Eine Gruppe Wanderer marschiert an einem Nussbaum vorbei. Einer bückt sich, nimmt eine Nuss auf und versucht sie im Mund zu öffnen. Krrkkk! Das Gebiss bricht in zwei Teile. Der Mann nimmt es raus, wirft es weg, greift in die Manteltasche und steckt sich ein neues Gebiss in den Mund. Zweiter Versuch: Krrkkk! Wieder der gleiche Effekt, Gebiss wird weggeworfen, neues in den Mund geschoben und dritter Versuch. Diesmal hält der Zahnersatz, die Nuss ist offen. Darauf ein Begleiter erstaunt zum Nussknacker: „Sind Sie Zahntechniker von Beruf?“ — „Nein Totengräber, wieso?“
Am Zürcher Hauptbahnhof schreit der Zeitungsjunge: „Kauft den Blick! - Grosser Betrugsskandal, schon 21 Opfer!“ Ein Mann kauft dem Jungen eine Zeitung ab und beginnt zu lesen. Bald merkt er, dass er einen Blick von letzter Woche erhalten hat. Da hört er den Jungen schreien: „Kauft den Blick! - Grosser Betrugsskandal, schon 22 Opfer!“
„Ich möchte einen doppelten Whisky“, bestellt der zwölfjährige Hugo und nimmt auf dem Barhocker Platz. „Willst du mich in Schwierigkeiten bringen?“ erkundigt sich das Barfräulein aufgebracht. „Darüber reden wir später. Erst mal möchte ich meinen Whisky haben!“

Ein ängstlicher Patient wartet im Operationssaal. Als der Chirurg erscheint, fragt er hoffnungsvoll, ob denn bei dieser Operation alles gut gehen werde. Darauf der Doktor: „Nur keine Angst. Ich führe diese Operationen nun schon zum x-ten mal aus, einmal muss sie gelingen.“

Ein Ehepaar hat eine Flugreise gewonnen und sitzt im Flugzeug. Für die Frau ist es der erste Flug und so ist sie von allem fasziniert, was so passiert. Da sie einen Fensterplatz bekommen hat, schaut sie nach unten und ruft begeistert "Schau mal Hans, das ist ja wahnsinnig! Die Leute am Boden sind so klein wie Ameisen!". Der Ehemann ist etwas erfahrener und meint zu ihr: "Beruhige Dich doch etwas Hermine. Das was Du siehst, sind Ameisen. Wir sind ja noch gar nicht gestartet!"
Ein Arzt untersucht eine Nonne wegen angeblicher Bauchschmerzen. Da erlaubt er sich einen Scherz und teilt der Nonne mit, dass sie schwanger sei. Diese packt ohne grosse Reaktion ihre Kleider zusammen und geht Richtung Kloster von dannen. Als der Doktor am Mittagstisch seiner Gemahlin von seinem Scherz erzählt, meint diese: „Du kannst doch diese arme Frau nicht derart zur Narren halten! Du gehst jetzt sofort ins Kloster und entschuldigst Dich!“ Der Arzt geht, verlangt die besagte Nonne und entschuldigt sich in aller Form für seinen Scherz. „Da hätten sie früher kommen sollen“, meint die Klosterfrau, „eben hat sich Pater Florian vom Kirchturm gestürzt!“
Der Abteilungsleiter  ist mit dem neuen Mitarbeiter gar nicht zufrieden. Er spricht ihn daher an: „Herr Meier, Sie arbeiten langsam, Sie sprechen langsam, Sie gehen langsam, Sie lesen langsam und Sie schreiben langsam! Gibt es eigentlich auch etwas, was Sie schnell tun können?“ — „Ja Chef, ich werde schnell müde.“
Der Wirt befielt der Serviertochter, dafür zu sorgen, dass der schlafende Gast am hintersten Tisch die Wirtschaft sofort verlasse. Darauf das Serviergirl: "Das mach ich auf keinen Fall Chef, jedes mal wenn der Kerl aufwacht, bezahlt er die Rechnung!"
Sturmwetter an der Nordsee. Im Ostfriesland sind schon einige Deiche gebrochen, das Land wird überflutet. Ein Kamerateam des NDR ist vor Ort und dreht für die Tagesschau. Da bemerkt ein Reporter weit draussen im Wasser einen Hut, welcher sich immer einen Meter nach links und rechts bewegt. Der Pressemann teilt seine Beobachtung einem Einheimischen mit und möchte wissen, um was für ein Phänomen es sich dabei handle. "Jo, das ist nichts besonderes", meint der Angesprochene, "das ist nur der alte Jens. Der mäht halt bei jedem Wetter".
Der Pfarrer fährt des nachts auf seinem Fahrrad heim, natürlich ohne Licht. Prompt wird er von einem Polizisten angehalten: „Das macht 20 Fr. Busse, Herr Pfarrer! Fahren ohne Licht ist gefährlich und darum verboten!“ — „Ach, Herr Polizist, das ist nicht gefährlich. Wenn ich Rad fahre bin ich nie allein. Da sind immer Gottvater, Jesus und der heilige Geist bei mir.“ — „Dann kostet es 70 Fr. Busse. 20 Fr. wegen Fahren ohne Licht und 50 Fr. für vier Personen auf einem Fahrrad!“
Ein Bauer will eine Kuh melken, als ihn das Vieh tritt. Er wird wütend, holt einen Hammer und Hunderternägel und nagelt die Klaue am Boden fest. Als er wieder beim Melken ist, schlägt die Kuh mit dem andern Bein zu. Der Bauer nagelt auch diese Klaue fest. Als er nun noch vom Schwanz belästigt wird, stellt er eine Bockleiter hinter die Kuh und will den Schwanz an die Decke nageln. Beim Nageln löst sich sein Hosenträger, die Hose gleitet runter, und in diesem Moment betritt die Bäuerin den Stall. Sie glaubt ihm die Geschichte übrigens bis heute nicht.

Fachmännisch verabschieden: Während wir beim Abschied schlicht "Adieu" oder "auf Wiedersehen" sagen, verabschieden sich Intellektuelle in der Regel mit etwas mehr Stil. Betrachten wir typische Abschiedworte anhand denen einiger Fachärzte:

Der Augenarzt: "Wir sehen uns wieder"
Der Ohrenarzt: "Lass mal wieder was von Dir hören"
Der Urologe: "Ich verpiss mich jetzt"
Der Gynäkologe: "Tschüss und einen Gruss an Deine Frau, ich schau dann wieder mal rein"

Ein Patient wird vom Arzt gefragt, was er so für Hobbies habe. „Ja wissen Sie Herr Doktor, ich befasse mich vor allem mit Wein, Weib und Gesang.“ — „Das ist einfach zuviel für einen Mann in Ihrem Alter. Sie müssen sich mässigen, wenn sie wieder gesund werden wollen.“ — „Gut, dass Sie mir das sagen Herr Doktor, dann lasse ich von jetzt an das Singen sein.“
Zwei Gauner stehen vor Gericht, weil sie einen Lastwagen mit einer Schnappsladung geklaut haben. „Was haben Sie mit der Ladung gemacht?“ will der Richter wissen. Darauf der eine: „Die haben wir verkauft“. – „Und was habt ihr mit dem Erlös gemacht?“, fragt der Richter. Darauf der andere Gangster: „Den haben wir versoffen!“
Zwei Patienten werden aus der Klapsmühle entlassen und wollen sofort ein Auto kaufen. Der Verkäufer merkt, dass die beiden leicht Meschugge sind und dreht ihnen ein altes Tandem an. Die Zwei kaufen das Ding und fahren los. Bei der ersten Tankstelle halten sie an und rufen: "Voll tanken!" Der Tankwart schaut sich das Gespann an und meint dann: „Bei Euch ist wohl eine Schraube locker.“ Darauf der Fahrer zum Hintermann: "Da hast Du’s! Kaum hat man einen Occasions-Wagen gekauft, fangen schon die Reparaturen an!"
Auf der Jahresabschluss-Party begegnen sich die Angestellten einer Bank und stellen sich jeweils einander vor, falls sich die Gesprächspartner noch nicht kennen. Ein kleiner Angestellter möchte die Gelegenheit packen und sich beim Herrn Generaldirektor bekannt machen. Er tritt in die Runde der älteren Herren, rückt seine Krawatte zurecht und spricht: „Darf ich mich unserem ehrenwerten Herrn Generaldirektor vorstellen, mein Name ist ...“ — „Sie brauchen sich mir nicht vorzustellen“, wird er vom Direktor unterbrochen. „Aber ja, wir kennen uns ja von der Strandparty letzten Sommer, wenn’s mir recht ist“, meint der Angestellte. Darauf der Big Boss: „Nein, ich habe Sie noch nie gesehen. Ihr Name interessiert mich ganz einfach nicht.“

Hier noch einer für die Besucher unserer Seite, welche der bernischen Mundart mächtig sind.

Zwei berneroberländer Füsiliere schieben Wache. Es herrscht klirrende Kälte. Sagt der eine: „Do Hausi, was machsch do ome, wenn’s ome gäng so chaut esch?“ – „E teich ome früüre, we ne Schlosshong“, meint der andere. Darauf wieder der erste: „E do besch aber o e Tuusigssassa, do weesch dr doch ome gäng z’hälfe.“  

Der Doktor ist mit den Fortschritten, welche sein Patient in den letzten Wochen gemacht hat, sehr zufrieden. Als sich der wieder Genesene verabschiedet, meint der Arzt noch: "Übrigens, Alkohol trinken dürfen Sie jetzt auch wieder. Das habe ich Ihnen eigentlich vor drei Wochen schon sagen wollen." Darauf der Patient: "Ist schon gut, Herr Doktor, das habe ich schnell wieder eingeholt".
Der zehnjährige Peter darf zum Geburtstag mit seinem Götti im Sportwagen eine Rundfahrt machen. Als die beiden wieder zurück kehren, ist Peter total von der Ausfahrt begeistert. Zur Mutter meint er: "Stell Dir vor, was wir heute alles gesehen haben: 12 Schleicher, 21 Arschlöcher, 9 Blindgänger, 10 Saftsäcke und 7 Schmierlappen!"
Ein Knabe bekommt eine Schildkröte als Weihnachtsgeschenk. Am 27. Dezember steht er schon wieder im Zoofachgeschäft und meint: „Schildkröte krank, hat heisse, heisse, rote Füsschen!“. Der Verkäufer sieht sich das Tierchen an und stellt die selbe Diagnose. Der Junge bekommt eine andere Schildkröte. Am nächsten Tag kommt der Junge wieder und klagt: „Schildkröte krank, hat heisse, heisse, rote Füsschen!“. Der Verkäufer kann es fast nicht glauben, aber die Beanstandung stimmt leider. Wieder wird das Haustier ersetzt. Als der Bub am nächsten Tag mit seiner dritten Schildkröte wieder im Zoofachgeschäft erscheint, fragt der Verkäufer den Jungen, was er denn den ganzen Tag mit seiner Schildkröte mache. Da nimmt der kleine Kunde das Tier am Panzer, schiebt es mit kräftigen Schwüngen über den Teppich und lärmt dazu: „Brrrrrummm, Brrrrrummm...“
Der Arzt untersucht einen Mann und meint: „Ihre Leiden sind hauptsächlich auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Betreiben Sie eigentlich auch etwas Sport?“ Darauf der Patient: „Aber natürlich, Wandern, Schwimmen, Turnen, Rudern, Joggen, Radfahren und Tennis!“ — „Eigenartig, ich hätte schwören können, dass Sie zu wenig Bewegung haben. Wie lange betreiben Sie denn diese Sportarten schon?“ — „Nächsten Donnerstag fange ich damit an.“

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